Zentralinstitut - Springe direkt:
  • Das Zi

    Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) ist das führende Forschungsinstitut für die ärztliche Versorgung in Deutschland. Im Fokus steht die ambulante Medizin – zum Wohle von Patient und Arzt, unabhängig von deren Wohnort oder Lebenssituation.

  • Versorgungsatlas

    In welchem Kreis fehlt welcher Facharzt? Wo verschreiben Ärzte welche Medikamente wie häufig? Wir analysieren regionale Unterschiede in der medizinischen Versorgung.

  • Zi-Praxis Panel

    Wir nehmen die wirtschaftliche Lage von Ärzten unter die Lupe. Mit den Daten liefern wir Ärzten eine wertvolle Basis für ihre Praxisplanung. Auch für Honorarverhandlungen sind die Analysen des ZiPP bedeutsam.

  • Kodierhilfe

    Die Anforderungen an Ärzte bei der Diagnosestellung wachsen. Wir unterstützen Ärzte dabei, Krankheitsbilder richtig zu kodieren. Mit Manualen zu einzelnen Krankheiten und Defekten liefern wir Leitfäden, um effizient den richtigen Diagnoseschlüssel zu erfassen.

  • Demografie

    Die alternde Gesellschaft stellt das Gesundheitssystem vor besondere Herausforderungen. Wir tragen mit Themen, Analysen und Studien dazu bei, dass die Belange von Patienten und Ärzten bei diesem gesellschaftlichen Trend erkannt und berücksichtigt werden.

Internationale Tagung 2017

Zi-Health Services Research Conference

Der internationale Austausch zu Fragen rund um die Versorgungsforschung steht im Fokus einer prominent besetzten Tagung am 13. und 14. September 2017. Zum zweiten Mal lädt das Zi weltweit führende Wissenschaftler zum intensiven Diskurs nach Berlin ein. Neben aktuell brisanten Forschungsthemen geht es vorrangig um die optimalen methodischen Voraussetzungen bei deren Umsetzung. Merken Sie sich den Termin schon einmal im Kalender vor! 

Weitere Informationen


Gutachten zur Notfallversorgung

Gassen: "Sinnvolle Lösungen für Patienten finden"

In der Diskussion um überfüllte Notfallambulanzen haben KBV und Zi Vorschläge für eine Entlastung der Aufnahmen vorgestellt. Ein Gutachten im Auftrag des Zi zeigt zugleich gravierende Fehler bei den Annahmen der Deutschen Krankenhausgesellschaft auf.

Pressemitteilung des Zi

Gutachten

Pressemitteilung der KBV


Zi-Forum am 30.11.2016

Gesundheit unter der Lupe – 5 Jahre Forschung im Versorgungsatlas

Fünf Jahre nach dem Start des Versorgungsatlas war es an der Zeit, ein Resümee über das bisher Erreichte zu ziehen, aber auch in die Zukunft zu denken. Wie können die nächsten Etappen für eine geografisch orientierte Versorgungsforschung aussehen? Welche Hürden müssen wir erwarten? Die Veranstaltung richtete sich an Kliniker, Wissenschaftler, Vertreter der Selbstverwaltung sowie weitere Akteure aus Gesundheitswesen und Gesundheitspolitik mit Interesse an regionalisierter Versorgungsforschung.

Pressemitteilung

Weitere Informationen und Tagungsunterlagen


20. Januar 2017

Warum in Städten künftig mehr niedergelassene Ärzte notwendig sind

Zum Bericht des ARD-Magazins monitor über die ungleiche Verteilung von Arztsitzen erklärt der Geschäftsführer des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi), Dr. Dominik von Stillfried:
 
„Die verantwortlichen Zulassungsausschüsse der Kassenärztlichen Vereinigungen und der Krankenkassen prüfen im Einzelfall, ob eine Praxis für die medizinische Versorgung von Patienten in der Region notwendig ist. Grundlage ist das geltende Recht, das in ländlichen und städtischen Regionen eine ausreichende und notwendige Versorgungsstruktur fordert. Eine Reihe von Gründen sprechen dafür, dass jetzt und künftig in den Städten mehr Praxen benötigt werden:

- Die Gesellschaft wird älter und urbaner. Der demographische Wandel zieht einen höheren ärztlichen Versorgungsaufwand nach sich – auch und vor allem in Städten, denn dorthin wird es die Menschen auch weiterhin ziehen. Deutlich wird dies unter anderem in Berechnungen des Zi-Versorgungsatlas, die herausstellen, wo und in welchen Arztpraxen Deutsche künftig mehr ärztliche Arbeitszeit benötigen werden (http://www.versorgungsatlas.de/presse/detail/titel/deutsche-werden-in-der-zukunft-mehr-aerztliche-arbeitszeit-benoetigen/)

- Der medizinische-technische Fortschritt ermöglicht es Patienten, sich häufiger und umfassender in der Praxis behandeln zu lassen. Zi-Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Zahl von Krankheiten, die Patienten künftig beim niedergelassenen Arzt statt im Krankenhaus behandeln lassen können, weiter ansteigt. In gleichem Maße steigt der Anspruch von Patienten an Behandlungskomfort und Kostenersparnis. (http://www.versorgungsatlas.de/fileadmin/pdf/Zi-Pressemitteilung_Studie_Krankenhausf%C3%A4lle.pdf)

- Ärzte in der Stadt versorgen in erheblichem Maß Patienten aus dem Umland mit. Diese Bevölkerung muss in Untersuchungen zum städtischen Versorgungsgrad einbezogen werden. (http://www.versorgungsatlas.de/fileadmin/pdf/15-04-07-PM_ARZTZAHLEN.pdf).“


Publikation

Outpatient antibiotic prescription: a population-based study on regional age-related use of cephalosporins and fluoroquinolones in Germany

Bätzing-Feigenbaum J, Schulz Maike, Schulz Mandy, Hering R, Kern WV: Outpatient antibiotic prescription: a population-based study on regional age-related use of cephalosporins and fluoroquinolones in Germany. Dtsch Arztebl Int 2016; 113: 454–9. DOI: 10.3238/arztebl.2016.0454.

Fachartikel online


Zi-Wissenschaftspreis

Preisträger 2016

Der Zi-Wissenschaftpreis geht in diesem Jahr an Dr. Jan Bauer von der Universität Frankfurt und Andres Luque Ramos von der Universität Oldenburg. Sie werden für ihre herausragenden Arbeiten auf dem Gebiet der regionalisierten Versorgungsforschung ausgezeichnet. Der insgesamt mit 5.000 Euro dotierte Preis wird im Januar 2017 in Berlin verliehen.
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ZiPP zählt!

Externe Anfragen

Zi-Diagnosen-Portal

Auf Basis von bundesweiten Abrechnungsdaten bieten wir mit dem internen Portal „KV-Diagnosenstatistik“ behandlungsfallbezogene Jahresstatistiken der häufigsten Diagnosen nach Arztgruppen und patientenbezogene Diagnosenstatistiken. Auf Anfrage können auch Vertragsärzte und wissenschaftliche Einrichtungen diese Statistiken erhalten.

Thesauren für Facharzt-Praxen

Erweitertes Angebot

Nach dem Hausarzt-Thesaurus sind inzwischen weitere Thesauren erarbeitet. Die wichtigsten ICD-10-Kodes für die Vertragsarztpraxis finden Sie hier für verschiedene Fachbereiche, zum Beispiel Urologie, Pädiatrie und Orthopädie/Unfallchirurgie:

Hausarzt-Thesaurus

Facharzt-Thesauren