Ab Mitte 2005: Quantitative Evaluation (schnelle Kurzanalyse, Prä-Post-Quartalsvergleich) zu Leistungsstrukturen und Veränderungen des alten / neuen EBM auf der Grundlage von Daten aus dem ADT-Panel des Zentralinstituts. Nach entsprechender Absprache und Realisierung durch die Kassenärztlichen Vereinigungen Nordrhein und Brandenburg könnten schon zwei Wochen nach Quartalsende für die bereits bestehenden Panel-Daten Auswertungen zu dem von Ärzten angeforderten Leistungsbedarf (inkl. Diagnosen und Arzt-/Praxiskontakten) vorgelegt werden. Es handelt sich dabei allerdings um Daten zu dem in Rechnung gestellten Leistungsbedarf, noch ohne Berücksichtigung von Regelwerken wie Plausibilitätsprüfungen, Budgetierungen etc. Im Rahmen des Frühwarnsystems kann somit ein von Ärzten dokumentierter, in Rechnung gestellter („vorläufiger“) Leistungsbedarf ausgewertet werden (Ob dieser tatsächlich bei der Abrechnung anerkannt wird, kann erst drei Monate nach Quartalsende geklärt werden.), so dass erste Trends analysiert werden können. Das Panel besteht aus Stichproben von Vertragsärzten aus den KVen Nordrhein und Brandenburg. Die Repräsentativität der Stichproben ist nach Angaben des ZI für elektronisch abrechnende Praxen in beiden KVen gegeben, die ca. 70 % der Vertragsärzte ausmachen. Im Zusammenhang mit dem Frühwarnsystem spielt dies jedoch nur eine nachgeordnete Rolle, da hier erste Trendaussagen zu beobachtbaren auffälligen Mengenentwicklungen das Ziel sind. Die umfassende Evaluation der Entwicklung in zwei KV-Bereichen ist Gegenstand des zweiten Moduls. Im Rahmen des Frühwarnsystems sollen die ersten vier Quartale nach Einführung des EBM2000plus ausgewertet werden. Vergleichszeitraum ist das jeweilige Vorjahresquartal mit dem alten EBM. Operationalisierung des Untersuchungsansatzes durch Prä- / Postvergleich mit ADT-Panel ZI in der KV Nordrhein und der KV Brandenburg I. Ziele Überprüfung der Veränderungen von Leistungsstruktur und Leistungsinhalt im Zeitvergleich nach Arztgruppen.
II. Methode Statistische Auswertung der Abrechnungen einer Stichprobe von identischen Ärzten in jeweils zwei Abrechnungsperioden.
III. Beobachtungszeitraum Vergleich 2. Quartal 2003/04 (alter EBM) zu 2. Quartal 2005 (EBM 2000plus) Vergleich 3. Quartal 2003/04 (alter EBM) zu 3. Quartal 2005 (EBM 2000plus) Vergleich 4. Quartal 2003/04 (alter EBM) zu 4. Quartal 2005 (EBM 2000plus) Vergleich 1. Quartal 2004 (alter EBM) zu 1. Quartal 2006 (EBM 2000plus) Start der Analyse 15. Juli 2005
IV. Datensatzstruktur
V. Datenanalyse
Es wird eine gemeinsame Arbeitsgruppe von WIdO und ZI zusammen mit EBM-Experten der Ärzteschaft und aus dem Kassenbereich gebildet mit folgenden Aufgaben:
VI. Voraussetzungen - Zusage zur Datenlieferung der KV Nordrhein und der KV Brandenburg bis zum - ADT-Panel-Datenabzug in KV nach Dateneingang in KV innerhalb von 14 Tagen nach - EBM-Stammdatei neu – Lieferung durch KBV - Lieferung der Transkodiertabelle durch KBV
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