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Pressegespräch, 05.05.2010

Entwicklung des Versorgungs- und Arztbedarfs in Thüringen und Westfalen-Lippe auf Basis der Bevölkerungsprognose bis 2025

Vortragsfolien

Nächste Seminartermine:

Zur Zeit gibt es keine neuen Seminartermine. Bitte schauen Sie zu einem späteren Zeitpunkt nochmal vorbei.

Am 21. Juni 2010 wählte das Kuratorium Herrn Dr. Wolfgang Eckert zum neuen Vorsitzenden
Am 21. Juni 2010 wählte das Kuratorium Herrn Dr. Wolfgang Eckert, Vorsitzender des Vorstandes der Kassenärztlichen Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern, zum neuen Vorsitzenden. Die Neuwahl wurde aufgrund des Rücktritts von Herrn Dr. Till Spiro am 17. März 2010 erforderlich.
Herr Dr. Eckert kündigte an, er werde den eingeschlagenen Weg der Neuausrichtung des Zentralinstituts engagiert fortsetzen und die Stellung des ZI als Forschungseinrichtung der Kassenärztlichen Vereinigungen weiter ausbauen.

Bedeutung von G-DRG- Katalogeffekten
Im Rahmen des Projektes „Ermittlung und Quantifizierung von Leistungsverlagerungen zwischen dem stationären und ambulanten Sektor“ hat das Zentralinstitut die DRG-Research-Group in Münster mit der Erstellung einer Expertise zur Bewertung von Katalogeffekten und der Beschreibung ihrer Einflussfaktoren im G-DRG-System beauftragt.

Die vorliegende Expertise macht deutlich, dass für eine sachgerechte Analyse von Verlagerungseffekten vom stationären in den ambulanten Sektor Katalogeffekte, die ihre Ursache in der jährlichen Änderung der G-DRG-Systematik haben, in die Methodik einbezogen werden müssen. Die Methodik wird derzeit weiter überprüft.

Die Problematik der Beachtung und der Einbeziehung von Katalogeffekten ist für den Ansatz der Methodik der sogenannten „CMI-Analyse“ deutlich geworden. Bei der CMI-Analyse wird von der Hypothese ausgegangen, dass ein Anstieg des Case-Mix-Indexes bei gleichzeitigem Fallzahlrückgang Rückschlüsse auf Leistungsverlagerungen aus dem stationären in den ambulanten Versorgungsbereich zulässt, sofern im ambulanten Sektor eine Zunahme der Fallzahl für die entsprechenden Diagnosegruppen vorliegt.

Die Expertise „Bewertung von Katalogeffekten und Beschreibung ihrer Einflussfaktoren im G-DRG-System“ der DRG-Research-Group Münster finden Sie hier.

Die 50 häufigsten Diagnosenstellungen
Die 50 häufigsten Diagnosenstellungen (ICD-10-Schlüsselnummnern) des Gesamtjahres 2009 für 12 ausgewählte Fachgebiete aus dem ZI-ADT-Panel finden Sie hier.

Teilnahme an gesetzlichen Früherkennungsuntersuchungen und an Beratungen zur Prävention des Darmkrebs
Das System der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland sieht für Erwachsene verschiedene Maßnahmen zur Früherkennung von Krebserkrankungen und Untersuchungen zur Früherkennung von Herz-/Kreislauf- und Nierenerkrankungen sowie eines Diabetes mellitus als Präventivangebote vor. Diese stehen allen gesetzlich krankenversicherten Personen ab einem je nach Maßnahme unterschiedlichen Alter kostenfrei zu.

Das Zentralinstitut hat für das Jahr 2008 eine Schätzung zur Inanspruchnahme von gesetzlichen Früherkennungsmaßnahmen vorgenommen. Mit Ausnahme der Berechnungen zur Früherkennungs-Koloskopie handelt es sich hierbei um querschnittliche Betrachtungen über die Inanspruchnahme in einem jeweiligen Bezugsjahr, die bei zweijährigem Screeningintervall (Untersuchungen auf okkultes Blut im Stuhl und Check-up) um eine querschnittliche Betrachtung im Zweijahreszeitraum ergänzt wird.

Für weitergehende Auskünfte steht im Zentralinstitut Herr Dr. L. Altenhofen zur Verfügung (030 – 4005 – 2420). Die Ergebnisse finden Sie hier.

Auswirkungen der demografischen Entwicklung auf den Versorgungs- und Arztbedarf
Der demografische Alterungsprozess wird durch regionale Wanderungsbewegungen modifiziert und stellt damit die künftige Sicherstellung der vertragsärztlichen Versorgung vor besondere Herausforderungen. Im Zeitraum bis 2010 werden die Kassenärztlichen Vereinigungen und ihre Vertragspartner insbesondere im ländlichen Raum alle Handlungsmöglichkeiten ausschöpfen müssen, um eine bedarfsgerechte wohnortnahe flächendeckende ambulante Versorgung aufrecht zu erhalten.

In einer Pilotstudie für die Kassenärztliche Vereinigung Thüringen hat das Zentralinstitut kleinräumig (auf Gemeindeebene) die voraussichtlichen Auswirklungen demografischer Veränderungen bis zum Jahr 2020 auf den Versorgungsbedarf und die Zahl benötigter Ärzte in den Bedarfsplanungsarztgruppen sichtbar macht. Die Studie weist auf dieser Basis prioritäre Standorte für künftige Praxissitze in Thüringen aus. Erste Ergebnisse wurden unter anderem der Gesundheitsministerkonferenz 2009 in Erfurt vorgestellt. Das Zentralinstitut ist von allen Kassenärztlichen Vereinigungen beauftragt, vergleichbare Auswertungen durchzuführen.

Das Gutachten „ Zukünftige vertragsärztliche Versorgung in dünn besiedelten ländlichen Räumen Thüringens. Eine kleinräumige Analyse zum Jahr 2020“ finden Sie hier.

Diagnosenstatistiken in der vertragsärztlichen Versorgung: Vom Behandlungsfall- zum Patientenbezug und von der Quartals- zur Jahresbetrachtung, Vortrag des Zentralinstituts auf der 54. GMDS-Jahrestagung. Essen, 7.-10. September 2009
Traditionell basieren Statistiken in der vertragsärztlichen Versorgung auf dem Behandlungsfall. Durch die Morbiditätsorientierung in der Vergütung wird nunmehr ein (neuer) Patientenbezug eingeführt. Die Ergebnisse dieser neuen patientenbezogenen Sichtweise werden von niedergelassenen Ärzten häufig schon deshalb bezweifelt, weil sie sich von der fallbezogenen Wahrnehmung auf der Ebene der einzelnen Praxis deutlich unterscheiden. Im ZI-Vortrag werden beide Perspektiven und die daraus resultierenden Ergebnisse anhand konkreter Zahlen insbesondere in den Jahresstatistiken gegenübergestellt. Abstract Vortragsfolien

Die 50 häufigsten Diagnosenstellungen
Die 50 häufigsten Diagnosenstellungen (ICD-10-Schlüsselnummnern) des Gesamtjahres 2008 für 12 ausgewählte Fachgebiete aus dem ZI-ADT-Panel finden Sie hier.

Pressemitteilung:
Diagnosen-Kodierung: ZI richtet Informationsplattform ein

„Wir wollen feststellen, ob es bundesweit Bemühungen von Krankenkassen gibt, die Diagnosekodierung von Vertragsärzten zu manipulieren.“ Das hat der Vorstandsvorsitzende des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland (ZI), Dr. Andreas Köhler, heute in Berlin gesagt. Deshalb hat das ZI die Website ZI-Observatorium eingerichtet. Diese soll eine Informations-plattform für Vertragsärzte und Kassenärztliche Vereinigungen zum Thema Codierung werden. Ärzte können hier namentlich oder anonym ihre Erfahrungen mitteilen oder fachliche Fragen rund um das Thema Diagnosecodierung stellen. Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier. - 09.03.2009

Vergabe von Gutachtenaufträgen
Das Zentralinstitut führt die Vergabe von Gutachtenaufträgen zur Ermittlung und Messung von Verlagerungseffekten im Rahmen einer Forschungs- und Entwicklungsmaßnahme durch. Interessierte Forschungseinrichtungen, die über geeignete Datengrundlagen verfügen, werden bis zum 23.02.2009 um Abgabe einer Interessenbekundung gebeten. Nähere Informationen zur Bekanntgabe der Gutachtenaufträge erhalten Sie hier:

Ausschreibung-Institute (23.01.2009)
Ausschreibung-Verbünde (23.01.2009)
Anlage zur Interessensbekundung (23.01.2009)
Interessenbekundung Verlagerungseffekte (23.01.2009)
FAQ Gutachtenvergabe Verlagerungseffekte (23.01.2009)

Qualitätssicherungsbericht für 2007 in Nordrhein liegt vor – DMP-Qualitätsziele weitgehend erreicht. Der Qualitätssicherungsbericht 2007 zu den DMP in Nordrhein beschreibt die zentralen Erkenntnisse aus den DMP Brustkrebs, Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2, Koronare Herzkrankheit, Asthma / COPD. Er liefert den beteiligten Ärzten, Patienten und den gesundheitspolitischen Entscheidungsträgern ein umfassendes Bild zur Umsetzung der strukturierten Behandlungsprogramme in Nordrhein. Den kompletten Bericht finden Sie hier.
Der Bericht ist als pdf-Version auch auf der Homepage der KV Nordrhein:
http://www.kvno.de/importiert/qualbe_dmp07.pdf
- 07.02.2009

Die 50 häufigsten Diagnosenstellungen (ICD-10-Schlüsselnummnern) des Gesamtjahres 2007 für 12 ausgewählte Fachgebiete finden Sie hier
- 05.06.2008

Neues ZI-Vorstandsmitglied gewählt:
Auf der Kuratoriumssitzung des Zentralinstituts am 8. Mai 2008 wurde Frau Dr. Angelika Prehn (Vorstandsvorsitzende der KV Berlin) als neues Vorstandsmitglied gewählt.
Die Wahl erfolgte nach §3, Abs. 1 der Satzung des Zentralinstituts.
Frau Dr. Prehn tritt die Nachfolge von Herrn Büchner an, der mit dem 12. März aus seinem Amt als Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein ausgeschieden ist. - 08.05.2008

Wissenschaftliche Begleitung zur Einführung des EBM 2008:
Der Bewertungsausschuss hat die drei Institute, InBA (Institut des Bewertungsausschusses), WIdO (Wissenschaftliches Institut der AOK) und ZI (Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland) beauftragt, eine Begleitstudie durchzuführen mit dem Ziel, die Auswirkungen des neuen Vergütungssystems „EBM 2008“ auf das ambulante Leistungs- und Abrechnungsgeschehen und zu analysieren. Die Analyse erfolgt in einem ersten Schritt aufgrund der ZI-Paneldaten von jeweils ca. 600.000 Patienten in der KV Nordrhein und der KV Brandenburg zeitnah ab April 2008 über die Dauer eines Jahres. – 04.03.2008

Dr. Dominik Graf von Stillfried zum neuen Geschäftsführer bestellt
Berlin. Seit 15. Januar hat das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (ZI) mit Dr. Dominik Graf von Stillfried einen neuen Geschäftsführer. „Mit ihm wollen wir den Umbau unseres Instituts vorantreiben“, teilte heute Dr. Andreas Köhler, der Vorsitzende des ZI Vorstands, in Berlin mit. (vollständige Mitteilung öffnen) - 28.01.2008

ZI-ICD-Browser
Ab 1.1.2008 steht der ZI-ICD-Browser mit den aktuellen Daten der ICD-10-GM 2008 zur Verfügung. Außerdem sind die Daten der ICD-10-GM 2005, 2006 und 2007 abrufbar.
- 22.01.2008

Das Zentralinstitut auf der Medica in Düsseldorf
Das Zentralinstitut führt auf der Medica in Düsseldorf am 16. November 2007 ein Seminar zum Thema "Vier Jahre Früherkennungskoloskopie in Deutschland zur Vermeidung von Darmkrebs" durch. Programm klicken Sie hier. (www.medica.de)

Primärprävention Diabetes Typ 2:
Im Auftrag der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) hat das Zentralinstitut die wissenschaftliche Begleitung für ein primärpräventives Programm zur Entdeckung von Risikopersonen für Diabetes Typ 2 durchgeführt. Das Programm wurde in vier Regionen in Sachsen getestet. 155 DAK Versicherte haben sich in 22 Kursgruppen über 6 Monate an der Intervention beteiligt.
Es konnte gezeigt werden, dass die Intervention einen nachhaltigen Effekt auf die Beeinflussung der Risikofaktoren hat.
Der vom Zentralinstitut erstellte und von der DAK herausgegebene Projektbericht steht als Download zur Verfügung. Bitte hier klicken.

Wissenschaftlicher Kongress "Medizin und Gesellschaft" in Augsburg:
Das Zentralinstitut war auf dem Kongress „Medizin und Gesellschaft“ - Prävention und Versorgung: innovativ, qualitätsgesichert, sozial“ in Augsburg
(17. - 21.09.2007) mit insgesamt 7 Beiträgen vertreten. Auf dem gemeinsamen Kongress der gmds (Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie), der dgsmp (Deutsche Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention e.V.), der DGEpi (Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie), des LGL (Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit), des MDK Bayern, der DGMS (Deutsche Gesellschaft für Medizinische Soziologie e.V.), der DGPH (Deutsche Gesellschaft für Public Health e.V.), der LZG (Landeszentrale für Gesundheit in Bayern e.V.) und der GSF – Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit GmbH trafen sich Fachleute aus Wissenschaft und Praxis, um sich über das breitgefächerte Thema des Kongresses auszutauschen. Beiträge des Zentralinstituts – bitte klicken sie hier.
(Link zum Gesamtkongress: http://www.med-ges-2007.de)

Neuer ZI-Vorstand gewählt:
Auf der Kuratoriumssitzung des Zentralinstituts am 27. September 2007 wurde ein neuer Vorstand gewählt. Die Wahl erfolgte nach §4, Abs. 1 der ebenfalls am 27.9.2007 beschlossenen neuen Satzung des Zentralinstituts.

Vorsitzender:

Herr Dr. med. Andreas Köhler (Vorsitzender der KBV)

Mitglieder:

Herr Dr. med. Carl-Heinz Müller (stellvertr. Vorsitzender der KBV)
Frau Dipl.-med. Regina Feldmann (Vorsitzende der KV Thüringen)
Herr Dipl.-Volksw. Dieter Bollmann (Vorsitzender der KV Hamburg)
Herr Ralf Büchner (Vorsitzender der KV Schleswig-Holstein)
Herr Dr. med. Ulrich Thamer (Vorsitzender der KV Westfalen-Lippe)

National Programme of Screening Colonoscopies in Germany 2003 – 2005
Abstract: Colorectal cancer is a type of cancer which can be prevented if colorectal polyps and adenomas are detected at an early stage and removed before they degenerate.

The statutory cancer screening programme in the Federal Republic of Germany was substantially expanded in October 2002 when colonoscopy was introduced as a screening measure.

Since that time, persons with statutory health insurance between the ages of 50 and 54 can avail themselves of an annual test for faecal occult blood and also, after reaching the age of 55, a colonoscopic examination for early detection of colorectal cancer or its precursors. If screening colonoscopy is performed, it can be repeated after ten years, and the entitlement to the occult blood test lapses. Insureds who decide against screening colonoscopy can alternatively continue the occult blood test–screening at two-year intervals after reaching the age of 55.

The Central Research Institute of Ambulatory Health Care in the Federal Republic of Germany (ZI) is charged with analysing the screening colonoscopy documentation forms.

The basic results are as follows:

  • During the three years-period 2003 – 2005, 1.7 million people participated in the screening colonoscopy.
  • The participation rate of 3 years is 8.8 % for men and 10.3 % for women in the age group of 55 – 74 years.
  • Considering that screening colonoscopy can be accessed every 10 years, expected participation rate is 30 %.
  • Findings of polyps/adenomas are detected by every third patient.
  • The detection rate of rectum or colon carcinoma is 0.8 %, included additional surveys for screen detected cases.
  • Nearly 70 % of the carcinomas are detected in an early stage.
  • The rate of complications is low (3.1 per 1,000 screenees)
Full text of the publication: here- 28.06.2007

Abschlussbericht zur Evaluation des EBM 2000plus
Mit der Einführung des neuen EBM 2000plus zum 1. April 2005 waren die Auswirkungen des neuen Vergütungssystems im Leistungs- und Abrechnungsgeschehen zu analysieren. Die wissenschaftlichen Institute Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland und Wissenschaftliches Institut der AOK haben mit diesem Band ihre Analysen der Abrechnungsquartale II/2005 bis I/2006 abgeschlossen.
Ziel der Evaluation des EBM 2000plus war es, eine Einschätzung der Auswirkungen der EBM-Reform auf die Versorgung mit ärztlichen Leistungen, eine Analyse der Entwicklung der abgerechneten Leistungsmenge (Punktzahlvolumen) sowie eine Überprüfung immanenter Kalkulations- und Bewertungsannahmen vorzunehmen.
Der Bericht ist in der wissenschaftlichen Reihe des ZI als Band 61 veröffentlicht und steht auch als Download zur Verfügung. - 28.06.2007

Die 50 häufigsten Diagnosenstellungen (ICD-10-Schlüsselnummnern) des Gesamtjahres 2006 für 12 ausgewählte Fachgebiete finden Sie hier - 18.05.2007

Wissenschaftliche Reihe Band 60 „Modellprogramm Verbesserung der Früherfassung von Hörstörungen im Kindesalter. Machbarkeits- und Evaluationsstudie zum Einsatz otoakustischer Emissionen bei Neugeborenen"
Band 60 der Wissenschaftlichen Reihe des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung ist unter dem Titel „Modellprogramm Verbesserung der Früherfassung von Hörstörungen im Kindesalter. Machbarkeits- und Evaluationsstudie zum Einsatz otoakustischer Emissionen bei Neugeborenen“ erschienen. - Mehr zum Inhalt - Bestellformular - 28.03.2007

Tagungsberichte Band 10 „Was heißt und zu welchem Ende betreibt man medizinische Dokumentation?
Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung hat in seiner Schriftenreihe Tagungsberichte unter dem Titel „Was heißt und zu welchem Ende betreibt man medizinische Dokumentation? Medizinische Dokumentation zur Optimierung von Qualität, Transparenz und Vergütung in der Gesundheitsversorgung“ einen neuen Band veröffentlicht. Mehr zum Inhalt - Bestellformular - 06.03.2007

Ergebnisse der wissenschaftlichen Dokumentation zur Früherkennungs-Koloskopie 2003 bis 2005
Berlin, 22. Februar 2007 - Mehr als 1,7 Millionen Menschen haben bis Ende 2005 das seit Oktober 2002 bestehende Angebot der Koloskopie zur Darmkrebsfrüherkennung genutzt. Das sind 8,8 Prozent der berechtigten Männer und 10,2 Prozent der berechtigten Frauen.
Allein 2005 unterzogen sich etwa 544.000 gesetzlich Versicherte dem Koloskopie-Screening, wie Fachleute die präventive Darmspiegelung nennen. Die Ergebnisse der Dokumentationen zur Früherkennungs-Koloskopie stellte Ulrich Weigeldt, Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) bei der Pressekonferenz der Felix Burda Stiftung zum Darmkrebsmonat 2007 vor. Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland (ZI) hat die präventive Darmspiegelung seit 2003 wissenschaftlich begleitet. Pressemitteilung zum Download hier - 22.02.2007

Netc@rds Konferenz in Brüssel am 30. Oktober 2006
Das EU-Projekt Netc@rds stellt die Ergebnisse aus den Pilot-Einrichtungen in 15 europäischen Ländern vor. Im Drei-Jahres-Zeitraum 2004 bis 2006 wurden nationale Krankenversichertenkarten aus Deutschland, Frankreich, Österreich, Italien und Slowenien und die europäische Krankenversichertenkarte elektronisch lesbar gemacht, damit Versicherte im Ausland Leistungen in Anspruch nehmen können. Die Übermittlung der Versichertendaten erfolgt online über eingerichtete nationale Portale in den jeweiligen Ländern. Programmdownload hier - 12.10.2006

Qualitätsberichte zu Disease-Management-Programmen
Für die Gemeinsamen Einrichtungen in Nordrhein und in Westfalen-Lippe hat das Zentralinstitut die Qualitätsberichte für das Jahr 2005 zu den strukturierten Behandlungsprogrammen für Diabetes Typ 2, Brustkrebs und koronare Herzkrankheiten erstellt. http://www.kvno.de/presse/meld2006/dmp_quali.html und http://www.kvwl.de/arzt/q_sicherung/dmp/diabetes/qu_ber_dmp_diab_2.htm - 11.10.2006

Wissenschaftliche Begleitung durch ZI für die DMP-Programme Asthma und chronisch obstruktive Lungenerkrankung
Von der Gemeinsamen Einrichtung Nordrhein wurde das Zentralinstitut beauftragt, beginnend mit dem 2. Halbjahr 2006, die wissenschaftliche Begleitung für die strukturierten Behandlungsprogramme Asthma und chronisch obstruktive Lungenerkrankung zu übernehmen. Feedback-Berichte und Reminder werden für die beteiligten Ärzte erstellt. Das Zentralinstitut ist bereits seit 2004 mit der wissenschaftlichen Auswertung der DMP-Programme zu Diabetes Typ 2, Brustkrebs und koronare Herzkrankheit beauftragt. - 11.10.2006

Zervixkarzinom-Screening
Im Auftrage des Gemeinsamen Bundesausschusses führt das Zentralinstitut eine Analyse zur Schätzung der Teilnahmequoten von Frauen bei der Früherkennung auf Zervixkarzinom durch. Die versichertenbezogene anonyme Analyse wird durchgeführt in den KV-Bereichen Mecklenburg-Vorpommern, Bremen, Nordrhein, Baden-Württemberg (Südbaden) und Brandenburg. - 11.10.2006

Dr. Hauptmann in den Vorstand des ZI gewählt
Das Kuratorium wählt in seiner Sitzung vom 28. September 2006 Herrn Dr. Hauptmann, Vorsitzender der KV Saarland, in den Vorstand des Zentralinstituts. Herr Dr. Hauptmann tritt die Nachfolge von Herrn Dr. Bittmann an, der im April 2006 von seinem Vorstandssitz zurückgetreten ist. - 11.10.2006

Existenzgründungsanalyse von Ärzten 2004/2005
Zentralinstitut und Deutsche Apotheker- und Ärztebank legen gemeinsam die Existenzgründungsanalyse von Ärzten über das Finanzierungsvolumen von Praxisneugründungen und Kooperationen für das Jahr 2004/2005 vor. (Link zum Download) - 11.10.2006

Europaportal für das Projekt Netc@rds im ZI eingerichtet
Im Projekt Netc@rds wird der grenzüberschreitende Verkehr mit nationalen und europäischen Krankenversichertenkarten elektronisch in Modellregionen erprobt. Dazu richtet das Zentralinstitut ein nationales Portal ein, das die Online-Mitgliedschaftsprüfung mit Krankenkassen im europäischen Ausland in den beteiligten 15 Netc@rds Ländern sicherstellt. - 11.10.2006

Behandlung von Herzkrankheiten in der hausärztlichen Versorgung
Zwischen 4,9 und 6 Mio. Menschen werden in Deutschland in jedem Quartal in hausärztlichen Praxen mit chronischer ischämischer Herzkrankheit behandelt. Dies hat das Zentralinstitut im Herzbericht 2005, herausgegeben von Dr. Ernst Bruckenberger (www.herzbericht.de) publiziert. - 11.10.2006

Beratungsservice für Ärzte
In der Schriftenreihe „Beratungsservice für Ärzte“ sind überarbeitete Auflagen erschienen zu Band 3 „Arbeitsrecht für den niedergelassenen Arzt“ von Prof. Hans Kamps und Band 7 „Die Wirtschaftlichkeit und die Prüfung in der vertragsärztlichen Versorgung“ von Gerd Filler. - 11.10.2006

Ergebnisse der ZI-Evaluation eines neuen Formulars zur Verordnung einer Krankenhausbehandlung (Einweisungsformular)
Das Zentralinstitut hat im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen (SpiK) im letzten Jahr zwei Varianten eines neu zu entwickelnden Krankenhauseinweisungsformulars getestet.
In zwei Modellregionen in Rheinland-Pfalz wurden diese Formularvarianten durch Kliniken, einweisende Ärzte und Sachbearbeiter von Krankenkassen einem halbjährigen Praxistest unterzogen.
Hintergrund der Neuentwicklung war, das bestehende Formular um Kriterien zu erweitern, welche die Notwendigkeit einer Einweisung nachvollziehbarer machen sollten.
Die Untersuchung ergab, dass beide Formularvarianten dieses Ziel verfehlten, da eine deutliche Verbesserung gegenüber dem bestehenden Formular nicht nachgewiesen werden konnte.
Die Auftraggeber kamen daher übereinstimmend zu dem Entschluss, keine Änderung des bestehenden Krankenhauseinweisungsformulars zu empfehlen.
Die Studie wurde in Kooperation mit dem Deutschen Krankenhausinstitut (DKI) und dem Medizinischen Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen e. V. (MDS) sowie dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung in Bayern (MDK) im Bereich und mit Unterstützung der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz realisiert. Den Komplettbericht zur Studie (2,1 MB) finden Sie hier / den Ergebnisbericht finden Sie hier - 28.08.2006

Koloskopiestudie des Zentralinstituts mit dem Felix-Burda-Award
Preis ausgezeichnet

Im Anschluss an den Health Day fand am 21. März 2006 die Verleihung des Felix-Burda-Awards 2006 statt. In Anwesenheit von rund 300 geladenen Gästen aus Medien, Politik, Showbusiness und Wirtschaft wurde die Auszeichnung im Ballsaal des Hotel Ritz Carlton in Berlin zum 4. Mal vergeben. Der Preis zeichnet Projekte, Aktionen und Personen aus, die sich in besonderer Weise für die Darmkrebsvorsorge eingesetzt haben. Mit dem Preis für Medical Prevention wurden Dr. Lutz Altenhofen und Dr. Gerhard Brenner vom Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Die Vorsitzende der Felix-Burda-Stiftung Dr. Christa Maar und der Laudator Prof. Dr. Adler würdigten damit die seit 2002 durchgeführten Auswertungen des Zentralinstituts zum bundesweiten Darmkrebsscreening, die unter dem Titel „Früherkennung des Darmkrebses und möglicher Vorstufen“, veröffentlicht wurden.
www.felix-burda-award.de - 28.03.2006

German Health Professional Card and Security Module Card
Die Herausgeber der German Health Professional Card haben die neue Version 2.1.0 verabschiedet. Die drei Teile der Spezifikation ("Part 1: Commands, Algorithms and Functions of the COS Platform", "Part 2: HPC Applications and Functions" und "Part 3: SMC Applications and Functions") stehen als PDF Dateien zum Download bereit.
hier gehts zur Downloadseite - 16.03.2006

Dauerhafter Rückgang der Inanspruchnahme nach Praxisgebühreinführung in 2004.
Nachdem die Praxisgebühr am 1.1.2004 eingeführt wurde, hat sich die Inanspruchnahme niedergelassener Ärzte reduziert und auf einem etwa um 10 % niedrigen Niveau manifestiert. Dies ergibt sich aus Analyse des Arzt-Patienten-Panels zur Morbiditätsanalyse (ZI-ADT-Panel), welches das Zentralinstitut im Jahre 1998 auf der Basis anonymisierter Abrechnungsdaten aufgebaut hat und je Quartal ca. 1,2 Millionen Behandlungsfälle aus 14 Arztgruppen umfasst, die ca. 93 % aller niedergelassenen Ärzte repräsentieren.(vollständige Mitteilung / Panel-Sonderauswertung ) (03.03.2006)

ZI legt Koloskopie-Jahresbericht 2004 vor
Akzeptanz der Vorsorgeuntersuchung ist deutlich gestiegen.
(vollständige Mitteilung öffen) - 27.02.2006

Früherkennungskoloskopie: Pressekonferenz
"Statement von Ulrich Weigeldt, Vorstand der KBV, anlässlich einer gemeinsamen Pressekonferenz der Felix Burda Stiftung, der KBV, den Spitzenverbänden der Krankenkassen und dem ZI in Berlin" - hier klicken (23.02.2006)

knapp zwei Jahre nach Einführung der Praxisgebühr ist die Inanspruchnahme in Arztpraxen immer noch um ca. 10 % niedriger als vorher
Mit Einführung der Praxisgebühr zum 1. Januar 2004 ist die Inanspruchnahme von Versicherten in Arztpraxen um 10,1 % zurückgegangen.
Im ersten Halbjahr des Jahres 2005 hatte sich zwar eine leichte Aufwärtsentwicklung der Inanspruchnahme insbesondere bei Hausärzten gezeigt, ohne das Ausgangsniveau von 2003 wieder zu erreichen. Im dritten Quartal 2005 hat sich diese Entwicklung aber nicht fortgesetzt. Die Fallzahlen sind in fast allen Fachgebieten gegenüber dem dritten Quartal 2004 wieder rückläufig. Das Niveau der Absenkung ist nach wie vor deutlich: pro Arztpraxis werden im dritten Quartal 2005 im Durchschnitt 1.214 Fälle abgerechnet. Im Vergleich dazu waren es im dritten Quartal 2003 1.358. (Fallzahlenentwicklung). (14.12.2005)

Expertenworkshop zu Feedback- und Qualitätsberichten
Feedback- und Qualitätsberichte für beteiligte Ärzte in DMP-Programmen sind ein Kernelement der Qualitätssicherung. Die Rückmeldung von Patientenbefunden im Benchmarkvergleich für Ärzte ist handlungsleitend.
Informationswert und Gestaltung dieser Berichte wurden unter Gesichtspunkten der Akzeptanz und Erreichbarkeit in einem Expertenworkshop des Zentralinstituts am 3. November 2005 in Berlin diskutiert. Die Positionen sowie die Teilnehmerliste sind als Download verfügbar. (06.12.2005)

Neuer Vorstand des Zentralinstituts für die Amtsperiode 2006 bis 2009
Das Kuratorium des Zentralinstituts hat in seiner Sitzung am 16. November 2005 für die Amtsperiode 2006 bis 2009 folgende Herren als Vorstandsmitglieder gewählt (30.11.2005):

Dr. med. Klaus Bittmann
Dr. jur. Jürgen Bösche
Dr. med. Leonhard Hansen
Dr. med. Hans-Joachim Helming
Ulrich Weigeldt

Ergebnisse und Methodik des Arzt-Patienten-Panels des Zentralinstituts sind in dem aktuell im September erschienenen „Handbuch der Sekundärdatenanalyse“ (Flyer) veröffentlicht. In diesem Buch mit dem Titel „Routinedaten im Gesundheitswesen“ werden Grundlagen, Methoden und Perspektiven verschiedener Quellen von Sozialdaten systematisch dargestellt und hinsichtlich ihrer Validität und Aussagefähigkeit analysiert. Basis des Arzt-Patienten-Panels sind Routinedaten aus den Arztabrechnungen (Quartalsabrechnungen) in der ambulanten Versorgung. Für Panelanalysen stehen die pseudonymisierten Arztabrechnungsdaten versichertenbezogen zur Verfügung. Weitere Veröffentlichungen zum Arzt-Patienten-Panel finden Sie hier. (24.10.2005)

eHealth in Europa – Europaweite Dienste / grenzüberschreitende Anwendungen:
Die grenzüberschreitende medizinische Inanspruchnahme mit französischen Krankenversichertenkarten oder der europäischen Krankenversichertenkarte in den deutschen Modellregionen Herbolzheim, Ettenheim, Freiburg und Kehl wurde im Rahmen des Netc@rds Projektes anlässlich einer Tagung in Bad Bellingen am 15. Juli 2005 vom Zentralinstitut dargestellt (der Vortrag kann hier geöffnet werden).

Bewertung der Diabetesversorgung in Deutschland:
Auf einem Workshop des Nationalen Aktionsforums Diabetes am 29. / 30. Juni 2005 hat das Zentralinstitut auf der Basis der Ergebnisse des DMP-Programms in Nordrhein eine Bewertung der Diabetesversorgung in Deutschland vorgenommen
(der Folienvortrag von Dr. Brenner kann hier geöffnet werden; den Artikel
finden Sie hier ).

Fallzahlrückgang bei Haus- und Kinderärzten in 2005 gestoppt:
Der zum Teil deutliche Fallzahlrückgang nach Einführung der Praxisgebühr in 2004 ist
- zumindest bei Haus- und Kinderärzten - im 1. Quartal 2005 gestoppt. Dennoch hat die positive Trendumkehr das Ausgangsniveau von 2003 noch nicht wieder erreicht. Fachärzte sind von der positiveren Entwicklung nicht betroffen. Dort gehen die Fallzahlen auch in 2005 weiter zurück.

Tätigkeitsbericht 2004/2005:
Neuer Tätigkeitsbericht 2004 / 2005 des Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland veröffentlicht. Der Tätigkeitsbericht kann über unser Kontaktformular angefordert werden.

Chicago-Konferenz „Digestive Disease Week“ Mai 2005:
Unter dem Titel „Acceptance and Findings of the First Nationwide Screening Colonoscopy Round in Germany“ wurden die ersten Ergebnisse aus dem deutschlandweiten Koloskopie-Screening in einer internationalen Konferenz in Chicago vorgestellt (der Vortrag kann hier geöffnet werden).

gesundheitsziele.de / Diabetesprävention:
Das vom Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung geförderte Forum gesundheitsziele.de hat sich bei der Zielvereinbarung zum Diabetes auf die Primärprävention festgelegt. Erste Maßnahmen zur Identifizierung von Risikopersonen werden in einem Modellprojekt in Kooperation des Zentralinstituts mit der Deutschen Angestellten Krankenkasse Hamburg und der Medizinischen Klinik der TU Dresden in Leipzig, Chemnitz und Dresden vorbereitet. Versicherte im Alter von 40 bis 70 Jahren können mit einem Fragebogen selbst das persönliche Diabetesrisiko bestimmen und bei einem erhöhten Risiko an einem Schulungsprogramm zur Umstellung der Ernährung und des persönlichen Verhaltens teilnehmen.

KolosSal: Beobachtungsstudie zum Koloskopie-Screening im Saarland:
Im Mai 2005 haben das Zentralinstitut und das Zentrum für Alternsforschung an der Universität Heidelberg 52 koloskopierende Ärzte im Saarland mit dem Ziel angeschrieben, Versicherte, die am Koloskopie-Screening teilnehmen, zur Mitwirkung an der zehnjährigen Beobachtungsstudie zu motivieren. www.kolossalstudie.de

Neues Disease-Management-Programm „Koronare Herzkrankheit“:
Im Auftrag der Gemeinsamen Einrichtung in Nordrhein hat das Zentralinstitut im Mai 2005 einen weiteren Feedback-Bericht „Koronare Herzkrankheit“ nach den Feedback-Berichten zu den Indikationen Diabetes und Brustkrebs über das 2. Halbjahr 2004 herausgegeben. Beteiligt an dem DMP-Programm sind 1.700 Ärzte mit 58.000 eingeschriebenen Patienten.

Netc@rds-Projekt Italien:
Der Kooperationspartner Italien im EU-Projekt Netc@rds hat im Mai 2005 in Desenzano (Gardasee) eine Modellregion eingerichtet, in der die deutsche Krankenversichertenkarte der AOK Baden-Württemberg im dortigen Krankenhaus lesbar ist und Berechtigungsgrundlage zur Inanspruchnahme medizinischer Notfallleistungen während des Urlaubs ist.

Test neuer Einweisungsformulare ins Krankenhaus:
Zwei Alternativen neuer Krankenhauseinweisungsformulare wurden in einem Modellversuch in Arztpraxen und Krankenhäusern in den Städten Worms und Mainz getestet. Die Erhebungsphase ist abgeschlossen; die Ergebnisse werden z.Zt. durch das Zentralinstitut für den Ausschuss Krankenhaus des Gemeinsamen Bundesausschusses ausgewertet.

Therapie- und Schulungsprogramme für Diabetes und Hypertonie:
Bundesweit haben im ersten Halbjahr 2005 ein Referentenseminar für das Therapie- und Schulungsprogramm Diabetes und 18 Referentenseminare für das Therapie- und Schulungsprogramm Hypertonie stattgefunden. In den Schulungsveranstaltungen werden Referenten fachlich und didaktisch dazu ausgebildet ihrerseits Ärzte, die an DMP-Programmen teilnehmen, in der Schulung von Patienten fortbilden zu können.

Telepathologie:
Die Einführung einer Signaturkarte als Vorläufer des elektronischen Arztausweises erfolgt in dem Projekt „Telepathologie“, das gemeinsam vom Zentralinstitut, dem Berufsverband Deutscher Pathologen, der Charité Berlin (Institut für Pathologie), der Technischen Fachhochschule Berlin und dem Zertifizierungsdiensteanbieter D-Trust durchgeführt wird. Ziel des Projektes ist es, eine telemedizinische Doppelbefundung, insbesondere von Präparaten, im Rahmen des Mammographiescreening-Programms in einer gesicherten Umgebung durch Verschlüsselung, digitale Signatur und elektronische Authentifizierung sicherzustellen. An der Studie sind zunächst 40 Pathologen an unterschiedlichen Standorten beteiligt.

Wissenschaftliche Begleitung zur Einführung des EBM 2000 plus:
Das Zentralinstitut ist gemeinsam mit dem Wissenschaftlichen Institut der Ortskrankenkassen von den Spitzenverbänden der Krankenkassen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung beauftragt, beginnend mit dem 01. April 2005, die strukturellen Auswirkungen des EBM 2000 plus zu analysieren. Die Analyse erfolgt in einem ersten Schritt aufgrund der Paneldaten von jeweils ca. 600.000 Patienten in der KV Nordrhein und der KV Brandenburg zeitnah ab Juli 2005 über die Dauer eines Jahres.

Koloskopie-Screening:
Bei jedem dritten Teilnehmer an dem Darmkrebsfrüherkennungsprogramm wurde ein Polypen- / Adenombefund festgestellt. Diese Gruppe hat von der Früherkennung den größten Nutzen. Darmkrebs ist eine Krebsart, deren Entstehung weitgehend verhindert werden kann, wenn kolorektale Polypen und Adenome frühzeitig entdeckt und vor ihrer Entartung abgetragen werden. Das Zentralinstitut hat die Ergebnisse 2003 des neuen Koloskopie-Screenings in seiner Schriftenreihe unter dem Titel „Früherkennung des Darmkrebses und möglicher Vorstufen“ publiziert.

Effektivität des Koloskopie-Screenings:
Eine Beobachtungsstudie zur Messung der Effektivität des Koloskopie-Screenings wurde durch das Zentralinstitut an das Zentrum für Alternsforschung an der Universität Heidelberg vergeben. Ziel ist es, über einen Zehn-Jahres-Zeitraum die Senkung der Inzidenz und Mortalität von Darmkrebs durch Vergleich der Daten der Teilnehmer am Koloskopie-Screening im Saarland mit dem saarländischen Krebsregister zu vergleichen.

Disease-Management-Programm Diabetes:
Zirka 65 % der Patienten, die sich am Disease-Management-Programm Diabetes Typ 2 beteiligen, sind nach Auswertung der Erstdokumentationen, gemessen an ihren individuellen Zielwerten HbA 1C im Norm- und normnahen Bereich, gut eingestellt. Die Erreichung dieser Zielwerte zeigt, dass die Qualität der Diabetesversorgung bereits vor Einführung der DMP-Programme auf einem hohen Niveau war. Diese Erkenntnis hat die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein auf der Grundlage der wissenschaftlichen Auswertung des Zentralinstituts und einer Basis von über 200.000 Datensätzen von Diabetespatienten in 3.700 beteiligten Arztpraxen in ihrem Qualitätssicherungsbericht dargestellt.

Feedback-Berichte zu DMP-Programmen:
Den dritten Feedback-Bericht in Folge hat das Zentralinstitut im März 2005 im Rahmen seiner Aufgaben zur Qualitätssicherung der DMP-Programme Diabetes und Brustkrebs in Nordrhein an ca. 4.400 Arztpraxen ausgeliefert. In Nordrhein wurden inzwischen mehr Qualitätsberichte an Ärzte, die am DMP-Management beteiligt sind, verteilt, als in der gesamten Bundesrepublik zusammen.

Praxis-Service:
In seiner Schriftenreihe Praxis-Service für Ärzte, die wesentliche Fragen zur Praxisgründung und Praxisführung behandelt, sind zwei Publikationen, „Der Arzt in der vertragsärztlichen Versorgung", (Band 1) und „Kooperative Berufsausübung zwischen Ärzten und anderen Heilberufen“ (Band 8), in neu bearbeiteten Auflagen erschienen. Beide Hefte gehen insbesondere auf organisatorische, rechtliche und finanzielle Probleme von Kooperationsformen auch im Rahmen der neuen integrierten Versorgungsformen ein.

ICD-10-Browser:
Das Zentralinstitut hat in seiner Internetseite einen ICD-10-Browser integriert. Dieser macht es möglich, dass Ärzte und Wissenschaftler sich über den aktuellen Stand der ICD-10 informieren und durch geeignete Suchstrategien die jeweils richtige Zuordnung zwischen dem Freitext einer medizinischen Erkrankung, dem offiziellem Diagnosebegriff der WHO und dem Kode der ICD-10 finden können.

Netc@rds:
Das Zentralinstitut ist Partner eines europäischen Konsortiums, das von der EU den Auftrag erhalten hat, in Pilotversuchen die gegenseitige Lesbarkeit von nationalen Krankenversichertenkarten im Zusammenhang mit der neu eingeführten europäischen Krankenversichertenkarte zu erproben. Der Modellstart fand in Zusammenarbeit mit der AOK Baden-Württemberg in vier Krankenhäusern in der Nähe der deutsch-französischen Grenze an der Universitätsklinik Freiburg und an den Kreiskrankenhäusern Ettenheim, Herbolzheim und Kehl statt. Dort können französische Patienten mit ihrer nationalen Krankenversichertenkarte Sesam-Vitale durch Einlesen der französischen Karte in deutsche Kartenlesegeräte in einem Notfall Leistungen in Anspruch nehmen.

Dauerhafter Rückgang der Inanspruchnahme durch Praxisgebühr bestätigt
Die Praxisgebühr hat nachhaltig zum Rückgang der Inanspruchnahme geführt. Dies zeigt die jüngste Stichprobenerhebung des Zentralinstituts über die 4 Quartale des Jahres 2004 (hier öffnen). - 03.02.2005


Letzte Änderung am: 16.07.10

 

 
Teilnahme an gesetzlichen Früherkennungsuntersuchungen und an Beratungen zur Prävention des Darmkrebs: Das Zentralinstitut hat für das Jahr 2008 eine Schätzung zur Inanspruchnahme... (mehr)