Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland ist ein Forschungsinstitut in der Rechtsform einer Stiftung des bürgerlichen Rechts. Das Institut wurde im Jahre 1973 gegründet und wird finanziert durch jährliche Zuwendungen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Kassenärztlichen Vereinigungen der Länder. Das Institut repräsentiert damit indirekt die 115.000 niedergelassenen Vertragsärzte in der Bundesrepublik Deutschland. Die Forschungsarbeiten und Studien des Zentralinstituts beschäftigen sich vorwiegend mit dem ambulanten Gesundheitsbereich. Die Projekte werden teils durch einen eigenen Stab wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zentralinstitut, teils durch Vergabe von Forschungsaufträgen durchgeführt. Zu den wesentlichen Aufgabenbereichen gehören:
Empirische Studien und sekundärstatistische Auswertungen bilden wesentliche Datenbasen für die Forschungsarbeit des Zentralinstituts. Das Zentralinstitut steht in Verbindung mit Universitätsinstituten und führt Forschungsaufträge für nationale Ministerien und auf europäischer Basis für die EU Kommission durch. In einer eigenen wissenschaftlichen Reihe, die im Deutschen Ärzteverlag erscheint, werden die Ergebnisse der Forschungsarbeiten des Zentralinstituts publiziert.
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