Bedarfsplanung – Neue Berechnungen prognostizieren Bedarf an Ärzten in Thüringen und Westfalen-Lippe.
Berlin, 5. Mai 2010 – „Die neuesten Zahlen belegen einmal mehr, dass die Diskussion über einen drohenden Ärztemangel und die künftige Bedarfsplanung keine hypothetische ist. Wir stehen vor der Herausforderung, die wohnortnahe, flächendeckende Versorgung für die Zukunft zu erhalten. Dazu bedarf es gemeinsamer Anstrengungen der Politik, der Städte und Gemeinden, der Krankenkassen und der Ärzteschaft. Eine detaillierte vorausschauende Planung ist unabdingbar.“ So hat der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. Andreas Köhler, die heute vorgestellte Prognose des ärztlichen Bedarfs in Westfalen-Lippe und Thüringen kommentiert. Erstellt hat diese das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (ZI) im Auftrag der jeweiligen Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen). Das ZI ist von allen 17 KVen beauftragt worden, entsprechende Analysen zu erstellen. Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier. - 05.05.2010
Diagnosen-Kodierung: ZI richtet Informationsplattform ein
„Wir wollen feststellen, ob es bundesweit Bemühungen von Krankenkassen gibt, die Diagnosekodierung von Vertragsärzten zu manipulieren.“ Das hat der Vorstandsvorsitzende des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland (ZI), Dr. Andreas Köhler, heute in Berlin gesagt. Deshalb hat das ZI die Website ZI-Observatorium eingerichtet. Diese soll eine Informations-plattform für Vertragsärzte und Kassenärztliche Vereinigungen zum Thema Codierung werden. Ärzte können hier namentlich oder anonym ihre Erfahrungen mitteilen oder fachliche Fragen rund um das Thema Diagnosecodierung stellen. Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier. - 09.03.2009
Rückgang der Sterblichkeit an Darmkrebs erwartet
Berlin, 6. Februar 2008 – Die Inanspruchnahme der präventiven Koloskopie wird in den nächsten Jahren weiter steigen. Davon gehen die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) aus. Die Organisationen präsentierten heute Zahlen des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (ZI). Das ZI begleitet bereits seit der Einführung der Koloskopie im Jahre 2002 diese Regelleistung der Gesetzlichen Krankenversicherung wissenschaftlich. Die vorgelegten Zahlen belegen, dass immer mehr Menschen das Angebot der präventiven Darmspiegelung nutzen und ihr entsprechendes Erkrankungsrisiko damit deutlich minimieren.
(vollständige Mitteilung öffnen) - 07.02.2008
Dr. Dominik Graf von Stillfried zum neuen Geschäftsführer bestellt
Berlin. Seit 15. Januar hat das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (ZI) mit Dr. Dominik Graf von Stillfried einen neuen Geschäftsführer. „Mit ihm wollen wir den Umbau unseres Instituts vorantreiben“, teilte heute Dr. Andreas Köhler, der Vorsitzende des ZI Vorstands, in Berlin mit.
(vollständige Mitteilung öffnen) - 28.01.2008
Ergebnisse der wissenschaftlichen Dokumentation zur Früherkennungs-Koloskopie 2003 bis 2005
Berlin, 22. Februar 2007 - Mehr als 1,7 Millionen Menschen haben bis Ende 2005 das seit Oktober 2002 bestehende Angebot der Koloskopie zur Darmkrebsfrüherkennung genutzt. Das sind 8,8 Prozent der berechtigten Männer und 10,2 Prozent der berechtigten Frauen.
Allein 2005 unterzogen sich etwa 544.000 gesetzlich Versicherte dem Koloskopie-Screening, wie Fachleute die präventive Darmspiegelung nennen. Die Ergebnisse der Dokumentationen zur Früherkennungs-Koloskopie stellte Ulrich Weigeldt, Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) bei der Pressekonferenz der Felix Burda Stiftung zum Darmkrebsmonat 2007 vor. Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland (ZI) hat die präventive Darmspiegelung seit 2003 wissenschaftlich begleitet.
(vollständige Mitteilung öffnen) - 22.02.2007
ZI legt Koloskopie-Jahresbericht 2004 vor
Akzeptanz der Vorsorgeuntersuchung ist deutlich gestiegen.
(vollständige Mitteilung öffnen) - 27.02.2006
Alle Landes-AOKs beteiligen sich am Netc@rds-Projekt der EU
Alle Landes-AOKs in Deutschland ermöglichen die Inanspruchnahme medizinischer Leistungen mit der AOK-Krankenversichertenkarte im Ausland. (vollständige Mitteilung öffnen) - 23.09.2005
Erste Ergebnisse des EBM 2000plus über das 2. Quartal 2005
Das Zentralinstitut und das Wissenschaftliche Institut der Ortskrankenkassen haben im Auftrage der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Spitzenverbände der Krankenkassen die Auswirkungen des neuen EBM 2000plus im 2. Quartal 2005 analysiert. Die Trendergebnisse zeigen moderate Veränderungen. Die Ergebnisse sind in der gemeinsamen Mitteilung der KBV und der Spitzenverbände vom 8. September 2005 veröffentlicht. Die wissenschaftliche Evaluation von ZI und WIdO ist als kontinuierlicher Analyseprozess über vier Abrechnungsquartale angelegt.
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ICD-Browser auf der ZI-Webseite
Wer den richtigen Diagnosenschlüssel für Krankheitsbegriffe sucht, findet ihn auf der Webseite des Zentralinsti-tuts für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutsch-land (ZI). In die neue Webseite www.zi-berlin.de ist ein entsprechender Browser integriert. (vollständige Mitteilung öffnen) - 29.06.2005
Projekt "Netc@rds" – KV-Karte wird international
Ins Ausland fahren und bei einer plötzlichen Krankheit oder Verletzung beim Arzt einfach nur die Krankenversichertenkarte (KV-Karte) vorlegen – dieser Wunsch wird ab jetzt für Frankreich- und Italienurlauber in einigen Regionen zur Realität. (vollständige Mitteilung öffnen)
KV-Karte wird international - AOK Baden-Württemberg startet bundesweit ersten
Testlauf in Freiburg
Wer im EU-Ausland zum Arzt muss, soll künftig dort lediglich seine KV-Karte
vorlegen, so der Vorstandschef der AOK Baden-Württemberg, Dr. Rolf Hoberg,
am Donnerstag (03.03.2005) in Freiburg. Hoberg gab dort im Rahmen
einer Veranstaltung an der Uniklinik den Startschuss für den Testlauf in
Deutschland, den die AOK stellvertretend für die deutschen Krankenkassen
in der Region Ortenau/ Südlicher Oberrhein durchführt. Ermöglicht wird diese
europäische Premiere durch eine Kooperation des Zentralinstituts für die
kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik (ZI) und der
AOK Baden-Württemberg. (vollständige Mitteilung öffnen)
ZI legt Ergebnisse der Koloskopiestudie vor
Berlin, 3. März 2005 – Zwei Jahre nach der Einführung der präventiven Koloskopie (Darmspiegelung) haben die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die Spitzenverbände der Kranken-kassen im Rahmen einer Pressekonferenz den ersten Bericht über die Auswertung der Dokumentationen zur Früherkennungskoloskopie für das Jahr 2003 heute in Berlin vorgestellt. Die Studie, die das Zentral-institut für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland (ZI) durchgeführt hatte, ist eine der größten Beobach-tungsstudien zur präventiven Darmspiegelung.
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Dauerhafter Rückgang der Inanspruchnahme durch Praxisgebühr bestätigt
Der Nachweis, dass die Praxisgebühr nachhaltig zum Rückgang der Inanspruchnahme führt, wird durch
die jüngste Stichprobenerhebung des Zentralinstituts über 4 Quartale des Jahres 2004 bestätigt. Über das
Gesamtjahr 2004 sind die Behandlungsfälle in allen Arztgruppen dauerhaft zurückgegangen. In einigen
Facharztgruppen gibt es zweistellige Fallzahlrückgänge. Vom Fallzahlrückgang sind insbesondere
Versicherte im Alter von 20 bis 39 Jahren betroffen. Im Vergleich zu den Behandlungsfällen haben sich
die Praxiskontakte weniger stark reduziert. Dies zeigt, dass die ärztliche Inanspruchnahme bei kontaktintensiven
Fällen durch die Praxisgebühr weniger betroffen ist. (vollständige Mitteilung öffnen)

Letzte Änderung am: 06.05.10
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